Also was ist nun Skiffle, was kann man sich darunter vorstellen?

Skiffle taucht in der US-Blues- und Folkszene 1925 erstmals auf. Es ist die Musik armer Leute, die sich keine richtigen Instrumente leisten können und deshalb mit improvisiertem Gerät wie Teekistenbass, Waschbrett, Kazoo und Krügen (Jugs) als Bass-Tröten jammen und ein wenig Geld verdienen.

Mitte der 50er Jahre lösen Jazzer wie Chris Barber und Lonnie Donegan in England mit Skiffle einen Jugend-Hype aus. Spätere Rock-Superstars wie die „Stones“, Rod Stewart, Led Zeppelin, Mark Knopfler oder Elton John skiffeln damals am Beginn ihrer Karrieren. Ende der 50er verdrängen Rock und Beatles den Stil, der aber in regionalen Klein-Szenen überdauert. In den Siebzigern schafft es Mungo Jerry mit „In the Summertime“ sogar in die Hitparade. In Österreich vertont die „Worried Men Skiffle Group“ Texte von Konrad Bayer aus der Wiener Gruppe. („Glaubst‘ i bin bled?“) Heute ist vor allem die deutsche Skiffle-Szene sehr lebendig. (www.skiffle.net)

Diese Kurzfassung stammt aus der Feder von Joe Aigner, der uns einen Artikel in der Salzkammergut Rundschau gewidmet hat, den ihr HIER abrufen könnt.

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